Vorträge 2016

Die Vorträge der JuMiKo 2016 stehen jetzt auf dem Predigtportal www.sermon-online.de als mp3 zum Download bereit:

Sermon online

Jetzt schon vormerken:

Die nächste JuMiKo findet am Sonntag, 8. Januar 2017 auf der Neuen Messe statt.

„SEIN Leben – hingegeben! Und was machst Du mit Deinem?“

Noch einige Minuten – und dann ist die JuMiKo 2016 wieder Geschichte. Vorträge, Gebet, Erfahrungsberichte, Ausstellung, Infos, Überlegen. Alles das war heute drin. Und jetzt stehen wir quasi innerlich alle auf dieser Seite hier drüben bei den Auszusendenden. Wir alle sind gesandt – 80 sagen es ausdrücklich, wo hin und mit wem. Aber wir alle sind es: in diese Welt, mit Gott. 

Wohin wird GOTT Dich morgen führen? Am Tag danach?

Drei Antworten aus einer Geschichte, in der einer auf den Weg gebracht wurde. Raus aus dem Alten. Weg vom Vertrauten. Hin ins neue Land. Abraham.

Wohin wird GOTT Dich morgen führen? Abraham? Jens, Tina, Natalia, Jussuf?

1. Mose 15,5: Und Gott ließ Abraham hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.

1. Nach draußen

Und Gott ließ Abraham hinausgehen … - wörtlich: führte ihn nach draußen …

Da hin gehören wir. Zelt ist gut. Zelt ist kuschelig. Zelt ist warm. Aber Zelt allein gibt nicht immer Ruhe und Schlaf. Und ist nicht der einzige Ort der Verheißungen. Manchmal bleibt einem ausgerechnet im Zelt der Himmel zu. Ausgerechnet drinnen sieht man den Himmel nicht. Und kommt nicht zur Ruhe.

Deshalb raus heute. Raus aus der Komfortzone ins Kraftfeld der Leitung Gottes. Gott hat mehr mit uns vor, als dass wir es uns nur gut einrichten. Verzagt, beklagt, geplagt. Herausforderungen sind da. Und können ausgesprochen werden vor Gott. Und dazu raus aus dem Haus. Wo musst Du raus?

2. Zu den Sternen

Und Gott ließ Abraham hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne …

Jetzt geht’s um den Blick zum Himmel. Seht auf. Blick durch. Schau rauf. Wir können uns einen neuen Blick schenken lassen von Gott. Einen weiten Blick. Einen Blick auf IHN.

Abrahams und Lots Hirten hatten sich gestritten. Man musste sich trennen. Abraham blieb Wüste und Steppe. Und dann sagt Gott: schau runter – Staub ist nicht das letzte. Kannst Du die Staubkörner zählen?

Und direkt nach dem Staub am Tag. Abraham geht durch die Nacht. Zweifel und Sorge durchziehen so langsam aber sicher die nächtliche Wache und setzen sich fest. Und dann sagt Gott: schau hoch – Nacht ist nicht das Letzte. Kannst Du die Sterne zählen? 

Gott will Dich morgen mitten in Deinen Wüsten und Nächten dort hin führen, wo Du einen neuen Blick bekommst. Schau auf. Nimm Dir Zeit dafür.

3. Zu SEINEN Möglichkeiten

Kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein …

Wohin führt Dich Gott?

An Deine Grenzen! Kannst Du sie zählen, Abraham? Nein, natürlich nicht. Ich kann es nicht. Ich kann mein Leben nicht ganz hingeben. Ich kann nicht mit Gott zusammen diese Welt missionieren. Ich kann nicht mein Leben für meine Freunde und Feinde aufgeben. Ich packe es nicht.

Bis dahin komme ich.

Aber das ist nicht das Ende. Meine Grenzen sind nicht Gottes Grenzen. Meine Unmöglichkeiten sind Gottes Möglichkeiten. Kannst Du sie zählen? So groß soll das verheißene Volk werden. Mein Versagen – darin zeigt sich Gottes Gnade und Größe.

Mein Versagen, seine Möglichkeiten. Das ist der Kern des Evangeliums. Dafür ist Jesus ans Kreuz gegangen, dass meine Schuld durch seinen Tod zu seinen Möglichkeiten wird. Und was immer wir in der Mission tun, das tun wir, damit Menschen diesen unglaublichen Wechsel erleben.

Gehen wir also nicht raus, um die Welt umzukrempeln. Sondern damit Gott uns umkrempelt. Und dann wird alles möglich.

Wohin führt Dich Gott? A) Raus aus dem Haus. B) Blick zum Himmel. C) Deine Grenzen sind seine Möglichkeiten. 

Dahin führt Dich Gott. Geh ihm nach. Amen.

Dekan Ralf Albrecht, Nagold

Herzliche Einladung zur JuMiKo am 8. Januar 2017!

Hier unser Trailer zum Teilen!

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