JuMiKo 2017

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Die Vorträge der JuMiKo 2017 stehen jetzt auf dem Predigtportal www.sermon-online.de als mp3 zum Download bereit:

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Und wenn Du Gott jetzt gehorsam wärst? (1. Könige 19,19-21)

So, jetzt habt Ihr alle viel gehört. Und jetzt gilt’s.

Denn nichts anderes meint „Gehorsam“, kommt von Gehör. Und von „-sam“, altmittelhochdeutsch von der Neigung, etwas gerne zu tun.

Das Gehörte gerne tun. Das ist es. Punkt. Neigungskurs Weltmission, tausend Mitglieder jetzt und hier.

Beispiele können einem da ja helfen. Zu sehen, wie das geht. Wie ich diese Neigung bekomme, das zu tun, was Gott sagt: Gottes Wort aus dem 1. Königebuch, 19 Kapitel.

19 Und Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, als er pflügte mit zwölf Jochen vor sich her, und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. 20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe! 21 Und Elisa wandte sich von ihm weg und nahm ein Joch Rinder und opferte es, und mit den Jochen der Rinder kochte er das Fleisch und gab's den Leuten, dass sie aßen. Und er machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.

Der Neigungskurs Weltmission macht drei Entdeckungen:

1. Gaben

2. Rufen

3. Folgen

 

1. Gaben

Cool oder? Es beginnt, wenn ich gehorsam bin, bei meinen Gaben. Nicht beim Druck, nicht bei der Höllenangst, nicht beim unerledigten Auftrag. Die Gaben werden entdeckt.

Elisa hatte welche. Er hatte – erste Gabe, von der erzählt wird? Er hatte … Eltern! Oh ja, Väter sind eine Gabe … - nicht immer das, was sie tun. Sondern sie. Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, das wird da noch mal verständlicher in unserer Geschichte. Vater und Mutter, die sind was!

Kenntnisse. Elisa konnte was. Pflügen. Leiten, denn mit dem zwölften Paar Rinder pflügte er und 11 andere waren auch auf dem Feld – er hatte einiges zu organisieren und abzuchecken. Das passte.

Besitz. 12 Paar Rinder. 12 Joch. Wow, der war richtig vermögend. Gute, sagst Du, ich habe auch viele Rindviecher Tag für Tag um mich herum – 24 und mehr, aber die gehören Dir nicht – das ist der Unterschied.

Unsere Familie, unsere Kenntnisse, unser Besitz. Das sind die Gaben, die wir einbringen können. Wir haben viel, was Gott gut gebrauchen kann.

2. Rufen

Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel über ihn. 20 Und er verließ die Rinder und lief Elia nach …

Der Ruf kommt. Und dann wird alles anders.

Er kommt übrigens hier erst mal ohne Worte. Mit einem Fingerzeig, einem Wow, einem tiefen Erlebnis. Der Mantel, den wirft Elia ihm über. Jetzt wirst Du als ein anderer erkannt, Elisa. Wie erkennbar seid Ihr in der kommenden Woche für Jesus? Wo sieht man Euren Mantel? Oder nehmt Ihr so nen Tarnumhang à la Harry Potter? So ist Christsein nicht gemeint. Zeig Dich! Mach Dich erkennbar in der Schule und im Büro und am Platz. Steh ein dafür.

Der Mantel – noch was schenkt der: Jetzt hast Du einen ganz anderen Schutz. Boas warf damals der Ruth den Mantel über als Zeichen: bei mir hast Du Schutz und Familie. So wirft nun Gott seinen Berufungsmantel aus. Schutz, Erkennungszeichen, Familie.

Wenn der Ruf kommt, dann bin ich gefragt. „Bedenke, was ich Dir getan habe!“ – so gibt es Elia dem Elisa mit. Das hat mich berührt. Was haben wir alles an Bedenken!! Gott sagt: bedenken sind prima, und zwar die Bedenken, die bedenken, was ich, Gott, bedacht habe. Lasst Eure Bedenken los, lasst Euch von Gottes Bedenken beschenken. Denkt dem nach! Und hört den Ruf!

3. Folgen

Elisa nimmt, was er hat, und gibt entscheidend davon ab. Fleisch und Holz, den 12. Teil. Weg damit! Denn jetzt wird alles anders. Wer gerne Gott zu Gehör kommen lässt, kann abgeben und loslassen. Jetzt und hier beginnt es. Was soll los?

Denn dann kann ich auch mich aufmachen und folgen. Wenn Du jetzt Gott gehorsam wärst, dann beginnt das.

Was mich zum guten Schluss noch mal echt begeistert hat, ist, was dann kommt.

Mit seinen Gaben hört Elisa den Ruf. Und er folgt. Und dann:

Bewegt er die Welt? Rockt er das Universum? Schmeißt er die Götzen raus aus Israel?

Nein – er dient. Wir sind von Gott gerufen, einfach IHM und seinen Leuten zu dienen. Wir dienen und dienen und dienen, und Gott wird uns zeigen, was dran ist. Er wird durch uns und trotz uns und mit uns viel verändern in dieser Welt. Menschen werden zum Glauben kommen und im Glauben wachsen. Aber wir: dienen.

Also hör gut zu: hier ist der Ruf! Jetzt gib Deiner Neigung nach: tu es. Folge mit Deinen Gaben Jesus. Diene. Es wird Dich und diese Welt verändern.

Amen.

Dekan Ralf Albrecht, Nagold

Das gesamte Dankopfer dieses Tages ist für die Arbeit der Missionare bestimmt, die sich während der Schlussveranstaltung vorstellen.

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